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  • denisehoenninger

Ein Jahr these little talks - und oh, what a year!


Wenn mich jemand fragt wie das erste Jahr für mich und these little talks war, dann sage ich meist einfach: „wild!“ – und schon beim Aussprechen merke ich, dass es meilenweit davon entfernt ist, wie die letzten Monate wirklich für mich waren, welche Prozesse mich richtig durchgerüttelt haben und was all das wirklich für mich bedeutet hat.


Nach genau einem Jahr glaube ich aber, dass die „these little talks – Reise“ und vor allem auch ich, wohl mehr verdient haben, als ein einfaches Adjektiv, das nicht mal ansatzweise all das beschreibt, was ich fühle und was ich in dieser kurzen Zeit erlebt durfte. Heute gibt es dieses Mehr. Mehr an Tiefe, mehr an kritischem Blick und mehr an Erfolge feiern.


Denn 1 Jahr these little talks, steht für 1 Jahr…


…dazu lernen. Ich bin ja der festen Überzeugung, dass es immer besser ist, einfach zu machen, statt lange zu denken. Ich glaube daran, dass man auf dem Weg mindestens so viel lernt wie in der Vorbereitung und gerade durch Fehler immer wieder auch noch Besseres entstehen darf. Aber wenn es um mich selbst geht, dann schlägt mein großer Drang nach Perfektionismus so dermaßen zu, dass ich, sobald es nicht so läuft wie ich es geplant hatte, mich und meine Qualifikation absolut in Frage stelle. Tja, und ihr könnt euch vorstellen, was das die letzten zwölf Monate bedeutet hat. Erst nach diesem einen Jahr kann ich sagen, dass ich sanfter zu mir werde, dass ich mir Fehler endlich auch mal erlaube und dass ich aber noch so viel zu lernen habe. Wahrscheinlich war dieser Prozess der schmerzhafteste in der letzten Zeit. Ich war manchmal so verloren und sich dann in der Gründung und dem Aufbau eines eigenen Business wieder zu finden, ist echt ne Nummer.


…um Hilfe bitten. Ihr ahnt es schon. Wer gerne alles perfekt haben will und sich so lange plagt, bis es so ist, wie man es haben möchte, der kann echt schwer Hilfe annehmen. Sogar noch danach zu fragen ist der Endgegner. Zumindest geht es mir so. Es fällt mir einfach schwer, mir einzugestehen, dass ich es nicht doch irgendwie alleine schaffe, weil es sich immer ein bisschen nach Scheitern anfühlt. Welch ein blöder Glaubenssatz! Und gleichzeitig, welch ein Glück ich habe. Denn in den letzten Monaten haben mich meine Freunde, meine Familie, Menschen, die mich so unglaublich gut kennen, dass sie genau diese Muster schon bemerken, bevor ich auf verlorenem Posten stand, immer wieder genau an diesen Punkt gebracht haben. Gar nicht unbedingt mit einer konkreten Hilfestellung, sondern oft einfach mit einem kurzen Anruf, einer Umarmung oder einem „wenn was ist, ich bin da!“. Unterstützung ist wichtig und dieses „one-woman-Ding“ wäre ohne ganz schön einsam.


…wachsen. Und zwar hundert Meter! Jeden Tag! Inklusive Wachstumsschmerzen, verloren gehen und das System umprogrammieren. Für mich ist aber genau das das echte, richtige Leben. Manchmal wars mir auch ein bisschen zu schnell, der Wunsch nach Kontinuität, Ruhe und Routine so unglaublich groß. Aber das kommt. Ich meine, das kommt doch noch, oder? Also jetzt im Ernst, das wird doch kommen? Naja, ihr seht, wachsen ist aufregend aber eben auch das Leben!


…Begegnungen. Dieses Ding mit den Menschen. Manchmal kann ich kaum glauben, welch ein Glück ich habe. Ich bin von Menschen umgeben, die mich so gut kennen, dass sie wissen, wann ich Raum brauche und wann mir Nähe guttut. Menschen, die meine Grenzen respektieren und Herzen, Ohren und Arme auf machen. „Find your tribe“ – mein Ratschlag, wenn es darum geht, mit wem man wirklich um sein privatpersönliches Lagerfeuer sitzen möchte. Das ich aber dann auch noch in diesem letzten Jahr so viele neue Menschen kennenlernen durfte, die mich inspirieren, meine Expertise schätzen und die mit mir auf dieser für mich so wichtigen Wellenlänge sind, ist für mich manchmal unfassbar. Ich durfte so viele Städte im letzten Jahr besuchen, Seminare und Webinare halten, Familien begleiten – so viele Menschen und immer wieder die Gewissheit, dass mein Herzensprojekt uns zusammengeführt hat.


…Herzensprojekt. Als die Idee für these little talks entstanden ist, hatte ich einen Plan, eine Art Wunschvorstellung. Es ist jetzt anders. Ob es schlechter ist? Auf keinen Fall! Ich durfte merken, dass ich größter denken darf, dass meine Erfahrung und Expertise gebraucht wird, oft an ganz anderer Stelle als vermutet – aber das macht es doch gerade aus. Mein Herzensprojekt wurde zu einer Anlaufstelle, einem Ratgeber, einem Wegweiser. Es ist nicht mehr nur in meinen Gedanken, nicht mehr nur in meinem Herzen. Es ist jetzt in der Welt. Und das schon seit einem Jahr. Wie unglaublich stolz ich bin. Mut wird belohnt und wenn man träumt und es dann noch schöner wird, dann trägt das so sehr durch Herausforderungen, Zeiten des Selbstzweifels und des Haderns.


Also ja, wie war denn nun das erste Jahr these little talks? Irgendwas zwischen Wimpernschlag und Ewigkeit, Wachstumsschmerz und über sich hinauswachsen vor allem Wege finden und mutig voran gehen.


Naja, am Ende liege ich vielleicht doch nicht so falsch, wenn ich sage: „vor allem war es wild!“

Danke, dass du mich auf dieser wilden Sause begleitest. Es ist schön, dass du hier bist.



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